Seit über 60 Jahren sind Mitglieder des Wohlfahrtsverbandes im Ort aktiv. Zunächst war es eine kleine Gruppe. Ihr gehörten 12 Personen an, die noch Mitglied im Ortsverein Zirndorf waren. Im Jahre 1962 gründete man einen eigenen Ortsverein in Weiherhof. Erster Vorsitzender wurde der Gemeinderat Konrad Dimmler.
Einige Jahre später löste ihn Fritz Leikauf ab. Ab 1974 stand Ludwig Schmidt an der Spitze.
Anfangs kümmerte man sich vor allem um hilfsbedürftige Mitbürger. Bald konnte der Ortsverein auch Plätze für Kinder- und Erwachsenen-Erholungen vermitteln. Auch Mütter-und-Kind-Kuren waren im Angebot. Die AWO besaß in ganz Bayern mehr als 40 Erholungsheime, die vom Landesverband, den Bezirksverbänden oder auch den Kreisverbänden geführt wurden. Das Ferienheim Leonrod gehörte dem Ortsverein Zirndorf.
Dort halfen auch die Mitglieder aus Weiherhof. Kinder verbrachten in diesem Haus ihre Ferien. Erwachsene konnten sich in der übrigen Zeit erholen.
Die Mitgliederzahl im Ortsverein Weiherhof wuchs stetig. Von 28 Mitgliedern bei der Gründung über 243 Mitglieder etwa zwanzig Jahre später, bis auf 508 Mitglieder im Jahre 1998. Der AWO-Ortsverein gehörte damit zu den größten im Landkreis Fürth. Das war das Verdienst von Ludwig Schmidt, der sich Tag und Nacht für die Arbeiterwohlfahrt einsetzte. Als man genügend Helfer hatte, beteiligte sich der Ortsverein an der Weiherhofer Kirchweih, die bisher von der Freiwilligen Feuerwehr, dem Obst- und Gartenbauverein und dem Sportverein ausgerichtet wurde. Später kam die Singgemeinschaft dazu.
Für die betagten Einwohner gründete man einen Altenclub. Der traf sich regelmäßig in der Waldschenke. Auch Ausflüge wurden unternommen. Bei Mitgliedern sind die Tagesfahrten sowie die mehrtägigen Herbstfahrten noch in guter Erinnerung.